wer macht nur sowas? manche machen das ja von berufswegen, oder? immer so ausgehen, mitmachen, zuhören und solche ganz gewöhnlichen dinge – wie machen die das?
alles fing an mit ja, panik und war so überraschend und gut, dass
es ist ja nicht so, dass ich nun noch sonderlich auf indierock abfahre, und deutsche texte schreiben ist nun auch nicht einfach, und die letzten auswürfe waren ja so bands wie die fotos, und musik wie die fotos zu machen, scheint ja durchaus leicht zu sein. dann aber so unpeinlich und gut und charmant, dass man sie wirklich gerne haben muss. und sollte. oder sie mal live sehen wenigstens.
2 tage, oder einen kater später, spielte basia bulat, die es immerhin mal in die autowerbung geschafft hat, ein durchaus nettes konzert. aber bobby bulat hat noch etwas zu viel rock in den armen und prügelte mit seinem schlagzeug alles hörbare hinfort. und tontechniker, die sich vom ton beherrschen lassen, im sinne von, sie beherrschen den ton nicht selbst, nerven auch.
uuuund dann devendra banhart, dem hippie-über-mensch, da fällt mir eigentlich gar nichts mehr zu ein. außer diese unfassbare anstrengung und die last des fortwährenden ausgehens, rumstehens, guckens, hörens, fühlens, vollends aufgehen also. und dann etwas abschalten, während die musik sich aufbläht, und loslegt und das auch noch mitten in einer kirche, und so heißt es ganz zum schluss, und da ende ich wie ja, panik’s platte auch, mit einem kleinen kringelkranz, denn es ist ein schönes abschlusswort
have mercy my lord


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vielleicht klappts ja diesmal: ich bin noch bis nächsten montag oder dienstag in berlin. lust auf ein bier?