ich unter verdacht

andrej h. stand heute vor dem institut herum und redete unverfänglich mit einem mir unbekannten herren. auf der anderen straßenseite jedoch stand kaum zu übersehen eine kamera herum, die dieses szenario filmte, und ein mensch mit einem richtmikrofon. undercover nenne ich etwas anderes, liebes bka.

wer sich jedoch ganz ernsthaft mit dem thema befassen möchte, kann dies zum beispiel hier tun. die lebensgefährtin berichtet vom alltäglichen wahnsinn der staatsüberwachung, den andrej und seine familie über sich ergehen lassen müssen. eine kleine zusammenfassung findet man im hauseigenen craplogartikel bka-terror II. faszinierend finde ich die leichtigkeit, mit der das alles irgendwie ertragen wird. andere positive bewältigungsstrategien gibt es dort wohl auch nicht.

andrej h. wurde da also heute irgendwie von kameras vorm und im institut gefilmt. echte bka-beamte waren nicht auszumachen. dabei war die entsprechende bibliothek auch nur wenige schritte entfernt. vielleicht werde ich mal ins haus gegenüber gucken, wer da so hinter den gardinen sitzt. wer draußen rumläuft muss auch immer damit rechnen beobachtet oder gefilmt zu werden, wie mir scheint.